Drei Tage krank, zwei Wochen da, wieder drei Tage weg. Was tun bei häufigen Kurzerkrankungen? Wann das Gespräch suchen, wann BEM einleiten – und wie Sie als Führungskraft ohne HR-Abteilung richtig reagieren.
Er ist seit 40 Jahren dabei. Kennt jeden Handgriff, jeden Kollegen, jeden Fluchtweg aus der Teambesprechung. Er ist laut, er ist schwierig, und er ist, das weiß jeder im Betrieb, in zwei Jahren weg. Die Rente kommt. Der Chef atmet innerlich bereits auf. Man plant keine große Konfliktlösung mehr, man plant eine Abschiedsfeier. Dann kommt die Aktivrente. Der Mann rechnet nach. 2.000 Euro monatlich steuerfrei dazuverdienen, ab dem 1. Januar 2026, solange er sozialversicherungspflichtig weiterbeschäftigt wird. Er bleibt. Und weil kein Arbeitsvertrag ein automatisches Ende bei Renteneintritt vorsieht, bleibt auch das Arbeitsverhältnis. Ohne Kündigung. Der Chef, der sich innerlich schon verabschiedet hatte, muss jetzt kündigen. Mit allem, was dazugehört: Kündigungsschutzgesetz, Betriebsratsanhörung, Sozialauswahl, Fristen. Bei jemandem, den er seit 40 Jahren kennt. Man dachte, er geht. Das Gesetz denkt das nicht.
Viele Unternehmen wissen, dass Arbeitsanweisungen notwendig sind, aber nutzen sie eher als Pflichtdokument, das irgendwo abgelegt wird. In der Praxis zeigt sich jedoch schnell, dass unklare Abläufe, fehlende Nachweisführung oder unpräzise Verantwortlichkeiten zu Problemen führen. Arbeitsanweisungen sind mehr als ein Informationsblatt. Sie sind ein wesentliches Instrument, um Sicherheit, Qualität und Verlässlichkeit im Betriebsalltag herzustellen…
Viele Unternehmen betrachten Fehlzeiten als Zahlenproblem. Oft bleibt es bei einer Übersicht, die lediglich festhält, wie viele Fehltage angefallen sind. Der eigentliche Kern des Themas wird damit jedoch verfehlt. Fehlzeiten sind ein Strukturthema. Sie zeigen, dass Prozesse, Abläufe oder Rahmenbedingungen nicht klar genug sind oder dass Führungskräfte im Alltag nicht ausreichend entlastet werden…
Das Betriebliche Eingliederungsmanagement wird in vielen Unternehmen als formelle Aufgabe verstanden. Eine Einladung, ein Gespräch, ein Formular und damit ist die Sache erledigt. In der Praxis führt dieses Vorgehen oft zu Unsicherheit und zu Dokumentationen, die wenig Aussagekraft besitzen. Ein funktionierendes Betriebliches Eingliederungsmanagement hat jedoch einen ganz anderen Anspruch…
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